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Sachsen-Anhalt

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Herzlich Willkommen auf den Internetseiten des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Region Halle-Dessau.

Deine Stimme gegen Armut

1. Mai 2011

Auch in diesem Jahr organisierten wir in der DGB Region Halle-Dessau Veranstaltungen zum "Tag der Arbeit".
Unter dem Motto:DAS IST DAS MINDESTE! Faire Löhne-Gute Arbeit-Soziale Sicherheitfanden Veranstaltungen in Halle/Saale, Dessau-Roßlau, Wittenberg, Köthen, Bitterfeld-Wolfen, Zeitz, Sangerhausen, Hettstedt und Naumburg statt. Die zentrale Maiveranstaltung des Deutschen Gewerkschaftsbundes Niedersachsen-Sachsen-Anhalt-Bremen, Landesverband Sachsen-Anhalt war in diesem Jahr in Naumburg.


Seniorenfahrt nach Braunschweig

DGB Seniorenarbeit, Fahrt nach Braunschweig

Nicht nur die Jugend ist unsere Zukunft, nein, auch unsere Seniorinnen und Senioren gestalten die Gegenwart mit. Unser DGB Seniorenarbeitskreis beschäftigt sich nicht nur mit gewerkschaftlichen Fragen und kooperiert seit Jahren mit der DGB Region in Braunschweig. Am 12.05.2011 besuchten einige unserer Seniorinnen und Senioren Braunschweig und diskutierten über die Gewerkschaftsarbeit von gestern und heute.


8. Mai 2011. Gedenkstunde in Halle.

8. Mai 2011 Kranzniederlegung Gertraudenfriedhof Halle/Saale

Tag der Befreiung: 66 Jahre nach der bedingungslosen Kapitulation Hitlerdeutschlads gedachten Vertreter von Politik und Gesellschaft der mehr als 55 Millionen Kriegsopfer und legten am 8. Mai 2011 auf dem Gertraudenfriedhof in Halle Kränze und Blumen nieder. Der DGB Regionsvositzende Johannes Krause hielt die Gedenkrede.


DGB Ratgeber zur Leiharbeit

Leiharbeit Broschüre
Speziell für Beschäftige in Leiharbeitsunternehmen ist jetzt ein DGB-Ratgeber erschienen. In dem Ratgeber finden Sie konkrete Hilfestellung und Tipps: Welcher Lohn steht mir zu, was ist wichtig im Arbeitsvertrag, wie verhalte ich mich gegenüber der Arbeitsagentur, was können Betriebsräte tun, wie verhalte ich mich bei Kündigung. Die Broschüre gibt es in den Geschäftsstellen der DGB Region Halle-Dessau.

BAG: Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalservice-Agenturen (CGZP) nicht tariffähig

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das BAG hat am 14.12.2010 entschieden, dass die Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalservice-Agenturen (CGZP) nicht tariffähig ist. Die Pressemeldung ist beigefügt (siehe Link).

In der mündlichen Beschlussverkündung wurde die Entscheidung auf zwei wesentliche Gründe gestützt:

Zum einen ist die als Spitzenorganisation anzusehende CZGP nicht tariffähig, da dieser Spitzenorganisation nicht die Tariffähigkeit der ihr angeschlossenen Gewerkschaften vollständig übertragen wurde. Übertragen wurde in der Satzung nur die Tariffähigkeit auf Leiharbeit bezogen.

Zudem darf der Organisationsbereich einer Spitzenorganisation nicht über den Organisationsbereich ihrer Mitgliedsgewerkschaften insgesamt hinaus gehen. Dies ist aber wohl der Fall, weil die CGZP-Satzung die Regelungen der Leiharbeit für alle Branchen reklamiert, die aber von den drei Mitgliedsgewerkschaften gar nicht erfasst werden.

Über die jeweilige Tariffähigkeit der drei Mitglieder der CGZP (CGM, DHV und GÖD) musste deshalb das BAG nicht entscheiden und hat darum zu deren Mächtigkeit keine Aussagen getroffen.

Als Konsequenz daraus sind die von der CGZP abgeschlossenen Tarifverträge nichtig. Dies gilt in jedem Fall für die Tarifverträge, die die CGZP mit der AMP alleine abgeschlossen hat. Dies gilt auch für Tarifverträge, die die CGZP mit anderen Arbeitgeberverbänden oder als Haustarifvertrag abgeschlossen hat. Insofern können die betroffenen LeiharbeitnehmerInnen versuchen, ihre Differenzzahlungen zum gleichen Lohn und zu den gleichen Arbeitsbedingungen wie die Stammbeschäftigten zu verlangen.

Da die CGZP zuletzt nicht mehr allein Tarifverträge mit APM abgeschlossen hat, sondern sowohl ihre Mitglieder selbst als auch weitere christliche Gewerkschaften diese unterzeichnet haben, wird die Durchsetzung der Ansprüche in diesen Fällen und auch in Zukunft für den abgeschlossenen Mindestlohntarifvertrag, der ab dem 1. Mai 2011 gelten soll, weitere Rechtsfragen aufwerfen, die wohl erst auf dem Gerichtsweg geklärt werden. Dazu und zu allen weitergehenden Fragen werden wir im neuen Jahr Näheres mitteilen. Nähers erfahren Sie natürlich bei Ihren Einzelgewerkschaften oder bei der DGB Rechtsschutz GmbH.


GELEBTE DEMOKRATIE in Dessau-Roßlau! Aktionstag am 12. März 2011 in Dessau.

Friedenstaube

Zivilgesellschaftliche Initiativen, Bürger und Bürgerinnen, Vertreter und Vertreterinnen demokratischer Vereinigungen und die Stadt Dessau-Roßlau haben sich im Februar 2011 mit dem Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE vereint und bekunden einmütig:
„Aufbauend auf den großartigen Traditionen des Bauhauses, Kurt Weills und Hugo Junkers möchten wir Weltoffenheit und Toleranz befördern und damit Lebensfreude in unserer Stadt entwickeln und sichtbar machen.

Gemeinsam treten wir für Demokratie und Zivilcourage ein und engagieren uns für
ein friedliches Zusammenleben aller Menschen.
Für rechtsextreme Gruppen, Neonazis und Schläger ist in unserer Stadt kein Platz.
Bereits zum wiederholten Male wollen Rechtsextremisten am 12. März 2011 die Straßen dafür nutzen, um die Verbrechen des Nationalsozialismus zu leugnen und somit die Opfer des NS-Regimes zu verhöhnen. Hinzu kommt, dass die neonazistische NPD zur Landtagswahl am 20. März 2011 in Sachsen-Anhalt mit ihrem Spitzenkandidaten im Wahlkreis 27 (Dessau-Wittenberg) antritt und Dessau-Roßlau womöglich als Bühne und Projektionsfläche für ihren ausgrenzenden und menschenfeindlichen Wahlkampf nutzt."

Gemeinsam rufen wir alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich am demokratischen Protest zu beteiligen und friedlich für eine Stadt in Vielfalt und gegen braunen Ungeist und Geschichtsrevision Gesicht zu zeigen.


Internationaler Frauentag 2011

Das 100jährige Jubiläum des Internationalen Frauentags spornt uns an, sich weiter einzusetzen für die Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern. 100 Jahre nach dem ersten Internationalen Frauentag haben wir viel erreicht. Die aktuelle Situation in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zeigt uns aber auch, dass wir in unseren Bemühungen nicht nachlassen dürfen. Immer mehr Frauen sind gut ausgebildet und berufstätig – das ist richtig. Viel zu oft aber zu niedrigsten Löhnen, in unfreiwilliger Teilzeit, befristet und in Minijobs. Gleichzeitig steigt die Bedeutung der Einkommen der Frauen für ihre Familien ständig, denn Arbeitslosigkeit und prekäre Beschäftigung, wie z.B. die Leiharbeit/Zeitarbeit, betreffen immer mehr auch die Männer. Wir wollen: - Gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit - Mindestlöhne in allen Branchen - Eine Geschlechterquote für Aufsichtsräte von 40 % - Mehr Frauen in Führungspositionen - Die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf - auch bei der Pflege - Die Verlängerung des Mutterschutzes von 14 auf 18 Wochen! Und das wollen wir nicht: - Ein Betreuungsgeld für Eltern, die ihr Kind nicht in den Kindergarten schicken - Kopfpauschalen und Versicherungsprämien bei Gesundheit und Pflege - Das Ehegattensplitting Gewerkschaften wollen nicht nur leere Versprechungen, sondern reale Gleichstellung. Jetzt Zeichen setzen und aufs Ganze gehen! Frauen, nutzt die zahlreichen Jubiläumsaktionen bundesweit rund um den 8. März 2011, um unseren Forderungen der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft eine vernehmbare Stimme zu verleihen. Am Internationalen Frauentag und an den 364 anderen Tagen des Jahres wollen die Frauen gleiche Chancen, gleiche Rechte und tatsächliche Gleichstellung.

Aufruf: Mindestlohn in der Weiterbildung!

Weimarer Aufruf:

Mindestlohn in der Weiterbildung

Anfang Oktober lehnte das Arbeitsministerium die Allgemeinverbindlichkeitserklärung für einen Mindestlohn in der Weiterbildung "mangels Vorliegens eines öffentlichen Interesses" ab. Die GEW will das nicht hinnehmen und fordert mit dem "Weimarer Aufruf" die Ministerin von der Leyen nachdrücklich auf, ihre Entscheidung zu revidieren und dafür zu sorgen, dass Weiterbildnerinnen und Weiterbildner zukünftig den vereinbarten Mindestlohn erhalten.

Im Internet online unterschreiben unter:
http://www.gew.de/Weimarer_Aufruf.html

Sendet die ausgefüllten Listen bitte zurück an:
Arnfried Gläser, GEW Hauptvorstand, Reifenberger Str. 21, 60489 Frankfurt/M., E-Mail: arnfried.glaeser@gew.de, ; FAX: 069/78973-103


Die ganze Wahrheit über die "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft"

Die Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie finanzieren eine der stärksten Lobbyorganisationen in Deutschland. Rund 10 Millionen Euro (10.000.000 €) jährlich bekommt die "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft". Welche Ziele hat sie, welche Methoden wendet sie an, wer sind die Aktuere und welche Rolle spielen die Medien dabei?

Neu erschienen. Der Gewerkschaftsatlas Sachsen-Anhalt.

Gewerkschaftsatlas Sachsen-Anhalt
Der DGB Landesverband Sachsen-Anhalt hat einen Gewerkschaftsatlas erstellt, der aktuell alle Büros incl. Telefonnummern der Einzelgewerkschaften in unserer Region anzeigt. Diesen Ratgeber können Sie sich herunterladen oder Sie bestellen sich einfach kostenlose Exemplare über das DGB Büro in Halle.

Allgemeine Beratung Hartz IV-ALG II

Alle Menschen, die Anspruch auf Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II) haben,
Bezieher und Bezieherinnen von Arbeitslosengeld, deren Ansprüche auslaufen und nun Leistungen nach dem SGB II beantragen müssen sowie
Erwerbstätige und ihre Angehörigen, die auf Grund ihres geringfügigen Einkommens Anspruch auf ergänzende Leistungen nach dem SGB II haben werden von uns beraten.


Jeden 1. Mittwoch: 14.00 – 16.00 Uhr und
jeden 3. Mittwoch: 16.00 – 18.00 Uhr
im Servicebüro des
Deutscher Gewerkschaftsbund
Kylische Straße 54, 06526 Sangerhausen


Die Beratung erfolgt unabhängig und ausschließlich mit ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen.
Die Beratung ist kostenlos.